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Big Data – Macht, Suggestivität, Risiken und Grenzen

Akademievorlesung des Jahresthemas 2015|16 „Leibniz: Vision als Aufgabe“
Daten, Chiffren, Quanten – Visionen und Grenzen

„Big Data – Macht, Suggestivität, Grenzen und Risiken“

Referent: Prof. Dr. Dr. Thomas Lengauer (Saarbrücken)

Gesprächpartner: Prof. Dr. Thomas Hofmann (Zürich)

Moderation: Sanaz Saleh-Ebrahimi (Bonn)

 

Konzeption: Martin Aigner

Veranstaltungsort: Leibniz-Saal der BBAW

 

Kontakt:
Jahresthema 2015|16 „Leibniz: Vision als Aufgabe“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Tel: +49 (0)30 20370 586
Email: jahresthema@bbaw.de
website: http://jahresthema.bbaw.de

Originalität, Priorität und Reputation: Leibniz und Newton

Montag, 6. Juli 2015 | 18 Uhr

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal der BBAW, Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich bis zum 30. Juni unter: http://jahresthema.bbaw.de

Impulsvortrag
Prof. Dr. Eberhard Knobloch
Technische Universität Berlin

Podiumsdiskussion
Elisabeth Décultot
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Eberhard Knobloch

Jürgen Renn
Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

Moderation
Bettina Mittelstraß
Journalistin

Der Prioritätsstreit zwischen Leibniz und Newton um die Entwicklung der Infinitesimalrechnung ging als gewaltiger Skandal in die Wissenschaftsgeschichte ein. Am historischen Verlauf des Streits wird deutlich, dass es bei derlei Auseinandersetzungen nie nur um Unstimmigkeiten zwischen einzelnen Individuen geht, sondern um Machtkämpfe zwischen Institutionen, Wissenschaftskulturen und Denkschulen – und damit um Konstellationen, die bis heute Gültigkeit haben, und um Fragen, die immer neu zu beantworten sind.

Der einführende Impulsvortrag von Eberhard Knobloch skizziert die historische Auseinandersetzung und die hier zentralen Fragen nach wissenschaftlicher Originalität und der Entstehung von Reputationszuschreibungen.

Die anschließende Diskussion bezieht diese Fragen auf die heutige Situation: Wie, von wem und mit welchen Konsequenzen würde die Auseinandersetzung heute geführt werden? Was ist wissenschaftliche Originalität und was unterscheidet sie von anderen kulturellen Konzepten (wie Kreativität und Genie)?

(Gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung)

Kontakt:
Jahresthema 2015|16 „Leibniz: Vision als Aufgabe“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Tel: +49 (0)30 20370 586
Email: jahresthema@bbaw.de
website: http://jahresthema.bbaw.de

Theoria cum praxi. Wissenschaft zwischen Neugierde und Nutzen II

Das Jahresthema 2015|16 „Leibniz: Vision als Aufgabe“ nimmt Gottfried Wilhelm Leibniz‘ Losung „Theoria cum praxi“ auf und diskutiert, was „Wissenschaft zwischen Neugierde und Nutzen“ heute leisten muss. Leibniz war der Überzeugung, dass theoretische Konzeptionen immer auch Anwendungsperspektiven mit sich führen sollen und umgekehrt wesentliche Praxisteile einer theoretischen Fundierung bedürfen. Heute stellen sich diese Fragen vor dem Hintergrund der Interdisziplinarität von Geistes- und Naturwissenschaften ebenso dringlich wie in den angewandten Wissenschaften.

Der zweite Teil der Tagung widmet sich der Verantwortung der Wissenschaft. Den Abendvortrag „Die exoterischen Aufgaben der Philosophie und die Rehabilitierung der Anwendung“ hält Carl Friedrich Gethmann, Philosoph, Mitglied des Deutschen Ethikrates und der Akademie.

Die Tagung wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Veranstaltungsflyer

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Veranstaltungsort:
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal,
Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Euler-Vorlesung in Sanssouci 2015

Die Euler-Vorlesung in Sanssouci ist eine von den Berliner und Potsdamer Mathematischen Instituten und der Berliner Mathematischen Gesellschaft sowie auch der Berlin Mathematical School gemeinsam getragene Mathematik-Vorlesung in festlichem Rahmen.

2015 findet die Euler-Vorlesung wieder statt im
Auditorium Maximum, Haus 8, der Universität Potsdam,
Komplex I, Am Neuen Palais
14476 Potsdam.

Die Euler-Vorlesung 2015 hält Professor Cédric Villani (Lyon und Paris). Der Titel der Euler-Vorlesung lautet:
„Of particles, stars, and eternity“

Den historischen Beitrag hält Professor Horst Bredekamp (HU Berlin). Sein Vortrag hat den Titel:
„Die Zeichnung als Denkform: Leibniz und Peirce“

Theoria cum praxi, Teil 1: Die Einheit der Wissenschaft

Tagung mit einem öffentlichen Abendvortrag von Horst Bredekamp über „Leibniz und die Philosophie der Verkörperung“

Programm | Anmeldung (erforderlich bis 10. April)

Die Auftaktveranstaltung des Jahresthemas 2015|16 „Leibniz: Vision als Aufgabe“ nimmt Gottfried Wilhelm Leibniz‘ Losung „Theoria cum praxi“ auf und diskutiert, was „Wissenschaft zwischen Neugierde und Nutzen“ heute leisten muss. Leibniz war der Überzeugung, dass theoretische Konzeptionen immer auch Anwendungsperspektiven mit sich führen sollen und umgekehrt wesentliche Praxisteile einer theoretischen Fundierung bedürfen. Heute stellen sich diese Fragen vor dem Hintergrund der Interdisziplinarität von Geistes- und Naturwissenschaften ebenso dringlich wie in den angewandten Wissenschaften.

Im ersten Teil der Tagung steht die Einheit der Wissenschaft im Mittelpunkt, der zweite Teil am 25. Juni 2015 widmet sich der Verantwortung der Wissenschaft.

Den Abendvortrag am 17. April | 18:15 Uhr „Leibniz und die Philosophie der Verkörperung: Über das Wech­selspiel zwischen Kunstwerk und Denken“ hält Kunsthistoriker und Akademiemitglied Horst Bredekamp.