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Leibniz-Vorlesungen 2016: “Wozu noch Leibniz?” (3)

Wie aktuell ist die leibnizsche Philosophie heute noch? Darüber wird Professor Brandon C. Look, einer der international renommiertesten Experten für die Philosophie Gottfried Wilhelm Leibniz’, in den Leibniz-Vorlesungen 2016 sprechen. Die Vorlesungen stehen unter dem Titel “Wozu noch Leibniz?“. Look wird sich in drei Einzelvorträgen an den Themen “Natur”, “Freiheit” und “Gerechtigkeit” orientieren.
Die Vorträge finden in deutscher Sprache und an drei aufeinanderfolgenden Abenden im Vortragssaal des Historischen Museums Hannover statt; am Dienstag, 14. Juni, Mittwoch, 15. Juni und Donnerstag, 16. Juni 2016, jeweils 18:15-20:00 Uhr.
Brandon C. Look ist University Research Professor und Direktor des Department of Philosophy an der University of Kentucky.
Die Leibniz-Vorlesungen werden seit 1998 jährlich in Hannover veranstaltet – zunächst von der damaligen Zentralen Einrichtung für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsethik, inzwischen vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover. In jedem Jahr berichtet eine an der Spitze der Forschung stehende, international renommierte Persönlichkeit in drei aufeinander folgenden Vorträgen über ihre Forschungsergebnisse. Die Vorlesungen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich und vermeiden Fachjargon so weit als möglich.
Im Leibniz-Jahr 2016 werden die Vorlesungen erstmals ausdrücklich auch inhaltlich dem Werk Leibniz’ gewidmet sein. Zu diesem Anlass arbeiten das Institut für Philosophie und das Historische Museum Hannover bei der Ausrichtung der Leibniz-Vorlesungen 2016 zusammen.

Leibniz-Vorlesungen 2016: “Wozu noch Leibniz?” (2)

Wie aktuell ist die leibnizsche Philosophie heute noch? Darüber wird Professor Brandon C. Look, einer der international renommiertesten Experten für die Philosophie Gottfried Wilhelm Leibniz’, in den Leibniz-Vorlesungen 2016 sprechen. Die Vorlesungen stehen unter dem Titel “Wozu noch Leibniz?“. Look wird sich in drei Einzelvorträgen an den Themen “Natur”, “Freiheit” und “Gerechtigkeit” orientieren.
Die Vorträge finden in deutscher Sprache und an drei aufeinanderfolgenden Abenden im Vortragssaal des Historischen Museums Hannover statt; am Dienstag, 14. Juni, Mittwoch, 15. Juni und Donnerstag, 16. Juni 2016, jeweils 18:15-20:00 Uhr.
Brandon C. Look ist University Research Professor und Direktor des Department of Philosophy an der University of Kentucky.
Die Leibniz-Vorlesungen werden seit 1998 jährlich in Hannover veranstaltet – zunächst von der damaligen Zentralen Einrichtung für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsethik, inzwischen vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover. In jedem Jahr berichtet eine an der Spitze der Forschung stehende, international renommierte Persönlichkeit in drei aufeinander folgenden Vorträgen über ihre Forschungsergebnisse. Die Vorlesungen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich und vermeiden Fachjargon so weit als möglich.
Im Leibniz-Jahr 2016 werden die Vorlesungen erstmals ausdrücklich auch inhaltlich dem Werk Leibniz’ gewidmet sein. Zu diesem Anlass arbeiten das Institut für Philosophie und das Historische Museum Hannover bei der Ausrichtung der Leibniz-Vorlesungen 2016 zusammen.

Leibniz-Vorlesungen 2016: “Wozu noch Leibniz?” (1)

Wie aktuell ist die leibnizsche Philosophie heute noch? Darüber wird Professor Brandon C. Look, einer der international renommiertesten Experten für die Philosophie Gottfried Wilhelm Leibniz’, in den Leibniz-Vorlesungen 2016 sprechen. Die Vorlesungen stehen unter dem Titel “Wozu noch Leibniz?“. Look wird sich in drei Einzelvorträgen an den Themen “Natur”, “Freiheit” und “Gerechtigkeit” orientieren.
Die Vorträge finden in deutscher Sprache und an drei aufeinanderfolgenden Abenden im Vortragssaal des Historischen Museums Hannover statt; am Dienstag, 14. Juni, Mittwoch, 15. Juni und Donnerstag, 16. Juni 2016, jeweils 18:15-20:00 Uhr.
Brandon C. Look ist University Research Professor und Direktor des Department of Philosophy an der University of Kentucky.
Die Leibniz-Vorlesungen werden seit 1998 jährlich in Hannover veranstaltet – zunächst von der damaligen Zentralen Einrichtung für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsethik, inzwischen vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover. In jedem Jahr berichtet eine an der Spitze der Forschung stehende, international renommierte Persönlichkeit in drei aufeinander folgenden Vorträgen über ihre Forschungsergebnisse. Die Vorlesungen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich und vermeiden Fachjargon so weit als möglich.
Im Leibniz-Jahr 2016 werden die Vorlesungen erstmals ausdrücklich auch inhaltlich dem Werk Leibniz’ gewidmet sein. Zu diesem Anlass arbeiten das Institut für Philosophie und das Historische Museum Hannover bei der Ausrichtung der Leibniz-Vorlesungen 2016 zusammen.

Leibniz in Mainz (1668–1672)

Internationale und interdisziplinäre Tagung

Die Jahre in Mainz, im Dienst des Mainzer Erzbischofs Johann Philipp von Schönborn, markieren die erste längere Station im Leben des in Leipzig geborenen Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) nach dem Abschluss seiner universitären Studien mit der juristischen Promotion im Alter von gerade 20 Jahren. Nach der ersten Begegnung mit seinem Förderer Johann Christian von Boineburg in Nürnberg verlebte Leibniz vier Jahre am Kurmainzer Hof, bevor er im März 1672 zu einer diplomatischen Mission nach Paris aufbrach. Diese Zeit war angefüllt mit einer Vielzahl von juristischen, politischen, philosophischen, theologischen und anderen Projekten und Überlegungen; Leibniz hat später selbst mehrfach auf diese Phase als besonders prägend für seine weiteren Studien Bezug genommen.

Die Tagung, eine Kooperationsveranstaltung des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte Mainz mit den Leibniz-Forschungsstellen der Akademien der Wissenschaften in Göttingen (Hannover/Münster) und Berlin-Brandenburg (Berlin/Potsdam), dem Erbacher Hof – Tagungszentrum des Bistums Mainz und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, stellt diesen Abschnitt der wechselvollen Biographie Leibniz’ in den Mittelpunkt und fragt nach den von hier ausgehenden Impulsen für weitere Entwicklungen im Werk dieses großen Gelehrten. Seine Aktivitäten und Studien, Kontakte und Pläne sollen dabei jeweils in ihrer Verortung im lokalen, überregionalen und europäischen Rahmen untersucht, in ihrem Einfluss auf die Entwicklung des Leibniz’schen Denkens eingeordnet und in ihren Auswirkungen auf sein späteres Werk und seine Rezeptionsgeschichte gewürdigt werden. Die Tagung nimmt dazu die Bereiche der Jurisprudenz und Rechtsreform, der Reichs- und Religionspolitik, des religiösen Denkens und der Wissenschaftspolitik sowie des Akademiegedankens in den Blick. Dieser Zugriff soll erhellen, welche Bedeutung die Jahre in Mainz für Leibniz hatten und welche Ausstrahlung und Wirkung seine Tätigkeit für Stadt und Erzbistum und über deren Grenzen hinaus entfalten konnten.


Programmentwurf (Stand: 12. März 2015)

I. Kurmainz im europäischen Kontext
a. Kurmainz unter Kurfürst und Erzbischof Johann Philipp von Schönborn (unter
Einbeziehung der Rolle Johann Christians von Boineburg)
b. Die Bedeutung der Kurmainzer Zeit für Leibniz (politische, wissenschaftliche, auch
theologische Bedeutung)
c. Leibniz und seine „Freunde“ (Mainzer und europäische Netzwerke)

II. Leibniz als politischer Akteur – Reichs- und Religionspolitik
a. Die Mainzer Tagespolitik in Flugschriften und Auftragsarbeiten
b. Leibniz und seine Vorstellungen von europäischer und Weltpolitik
c. Konfessionspolitik und Reunionsfragen

III. Jurisprudenz und Rechtsreform
a. Rechtsreformüberlegungen in Kurmainz (H.A. Lasser/H. Conring)
b. Leibniz als Rechtsreformer
c. Die Wirkung der Nova methodus (Natur- und Völkerrecht)

IV. Leibniz als religiöser Denker
a. Herausforderungen und Abgrenzung (Spinoza und Sozinianer; atheistische und antitrinitarische Strömungen)
b. Christlicher Universalismus (Demonstrationes catholicae)
c. ‚Vordenken‘ über Theodizee (Von der Allmacht und Allwissenheit Gottes)

V. Wissenschaftspolitik und Akademiegedanke
a. Leibniz als Wissenschaftler – Physik und Metaphysik
b. Leibniz als Wissenschaftsorganisator – Der Akademiegedanke in seiner Mainzer Zeit
(Bedencken von Aufrichtung einer Akademie)
c. Der Ort der Wissenschaft – die Fortentwicklung des Akademiegedankens

Xenobiology Congress XB2

The Future of Life is Synthetic: The Promises of Xenobiology

A Science & Society Session fostering interdisciplinary perspectives on synthetic biology and promoting dialogue between the sciences and society – jointly organized by the projects “Gene Technology Report” and “Leibniz: The Task of Visions” of the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities (BBAW) and the Second Conference on Xenobiology (XB2).

Wednesday, 25 May 2016, 6.00 pm–7.30pm
Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Leibniz Hall, Markgrafenstrasse 38, 10117 Berlin

The life sciences have made tremendous technical advances in recent years. Scientists are now able to alter and analyze genes with an ease never seen before. Whole genomes can be built from scratch and transplanted into living cells. But has this brought us any closer to understanding life?

Synthetic biology in particular has been heralded as an exciting new field which will allow a deeper knowledge on how living systems “work”. Synthetic biologists extensively manipulate organisms at DNA level. Even bringing long lost species such as the wooly mammoth back to life from recovered DNA samples seems possible nowadays. The xenobiologists reach even further – aiming to create artificial life built out of synthetic chemicals instead of natural DNA.

Such new biologies promise groundbreaking solutions for pressing global problems. However, these possibilities have raised concern about their future environmental and societal impact, and how they might change the way we think about life, biodiversity and evolution. Our interdisciplinary panel will bring together renowned experts from xenobiology and the philosophy of the life sciences to explore these and other matters of humanly-created life.

Introduction

Bernd Müller-Röber
University of Potsdam, Ordinary Member of the BBAW

Panel Discussion

Philippe Marlière
Scientist of Fortune S.a., Luxembourg

Philipp Holliger
MRC Laboratory of Molecular Biology, Cambridge UK

Heiner Fangerau
Heinrich Heine University, Düsseldorf

Markus Schmidt
Biofaction, Vienna, Austria

Moderated by

Kai Kupferschmidt
Science journalist

Supported by the Schering-Stiftung
In Cooperation with Isthmus S.A.R.L. (Paris) and SOF

Additional Information: http://www.xb2berlin.com/

PDF

Utopie und Vielfalt: Leibniz’ Sprach-Projekte

Wissenschaftliche Tagung mit integrierten Schülerworkshops und öffentlicher abendlicher Diskussionsrunde

Veranstaltungsort: Einstein-Saal / Leibniz-Saal der BBAW

Konzeption: Prof. Dr. Melanie Trede und Prof. Dr. Jürgen Trabant

Kontakt:

Dr. Juliane Schiffers
Wissenschaftliche Koordinatorin
Jahresthema 2015/16 “Leibniz: Vision als Aufgabe”
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Jägerstr. 22/23
10117 Berlin

Tel. +49 (0)30 20370 – 586
http://jahresthema.bbaw.de